Naturrituale

Der Göttinnentanz findet 1 x im Monat freitags in Witten statt.

Termin: 12.06.2020 von 18.00 bis 21.00 Uhr            
Weitere Termine: 07.08. / 11.09. / 09.10. / 06.11. / 11.12.2020

 

Ort: Yogaschule Anahad, Steinstr. 15 (Hinterhof), Witten
Anmeldung per E-Mail oder telefonisch
Beitrag: 25 € bis 35 € (nach Selbsteinschätzung)

DIE TANZENDE GÖTTIN

Mythen und Tänze afrobrasilianischer Göttinnen sind ursprünglicher Ausdruck eines Gefühls für den Körper, seiner Leidenschaften und seiner Verbundenheit mit der Natur.

An diesem Abend erleben wir die energetische  und heilsame Wirkung afro-brasilianischer Trance-Tänze, Lieder und Rhythmen. Mit der Lust am Spiel der Verwandlung durch Imitation, Tanzimprovisation und Imagination, mit der Freude an rhythmischer und ursprünglicher Bewegung, mit Musik, Atem, Stimme und Gesang tauchen wir ein in die Welt afro-brasilianischer Mythologie, entdecken unsere eigenen weibliche Ausdruckskräfte wieder und gestalten sie zu rituellen Tänzen. Diese Tänze stellen Kraftquellen dar, die uns Lebenslust, Sinnlichkeit, Verbundenheit und tiefe Freude vermitteln.

Lass Dich von der Vielfalt afro-brasilianischer Götter und Göttinnen mit ihren Geschichten und ihrer Naturverbundenheit inspirieren zu Deinem eigenem einzigartigem Tanz. Erwecke die Göttin in Dir!

Leitung: Barbara Sering

 

BAUM - RITUAL

Baum – Orakel

Bäume lieben es, wenn wir zu ihnen kommen, uns ihnen anvertrauen, in ihrer Präsenz verweilen und ihrer Weisheit lauschen.
Ich möchte dich an einem geschützten Platz an einem Baum einladen, an dem du zur Ruhe kommen und dich entspannen kannst. Während einer schamanischen Reise verbindest du dich mit diesem einzigartigen Wesen, tauchst ein in seine Präsenz und Liebe, lernst mit ihm zu kommunizieren und seiner Weisheit zu vertrauen.

„Der Baum ist sehr still. Wenn du einen Baum wahrnimmst, ist er lebendig, aber so still. Er ruht in sich, und es ist ganz leicht dieser Schönheit in Stille zu begegnen und zu sehen wie sie sich vertieft…. Der Baum ist ein heiliges Wesen, und seine Essenz ist die eine Essenz. Die Heiligkeit ist die eine Essenz, die durch die Form hindurchscheint. Und so siehst du die eine Essenz, durch jede Lebensform hindurchscheinen, weil sie durch deine eigene Essenz wiedererkannt wird.“                                                                                                                                                            Eckhard Tolle

Termin: nach Vereinbarung
Dauer: 1,5 Stunde
Treffpunkt: Am Böllberg 194, 58300 Wetter-Wengern
Beitrag: 45 € bis 60 € (nach Selbsteinschätzung)
 

Medicine - Walk

Medizin – Wanderung

Du kannst einen „Medicine Walk“ unternehmen, um Klarheit über deinen weiteren Weg zu bekommen, um dich an Mutter Natur und ihre Wesen anzubinden, um Angst und Stress, die die momentane Situation vielleicht in dir hervorruft, loszulassen oder einfach um deine lebendige und ursprüngliche Kraft zu nähren.
Mit einer Absicht oder einer Frage beginnst du deinen Weg. Über ein Ritual weitest du deine Sinneswahrnehmung und öffnest dich für die Wegweiser der Natur. Alles was dir auf deinem Weg begegnet, dient dir als Spiegel für deine Fragen. So wirst du einige Zeit in der Natur verbringen, an einem Platz verweilen, der dich ruft und an dem du noch tiefer in dich, in Mutter Natur, in deine Wurzeln eintauchen kannst. Lausche, atme und verweile…und vertraue den Botschaften der Natur!
Abschließend hast du die Möglichkeit deine Erfahrungen in einem gemeinsamen Ritual zu teilen.

Termin: Fronleichnam 11.06.2020 von 11 Uhr bis ca. 15 Uhr
Treffpunkt: Am Böllberg 194, 58300 Wetter-Wengern
Beitrag: 90 € bis 120 € (nach Selbsteinschätzung)

Die Göttinnen
Exu, der/die GötterbotIn, ist die Trickserfigur, die den Schlüssel zur Tür des Götterhimmels besitzt. Der Schlüssel ist das Spiel. Ihr Spieltrieb und ihre Lebenslust öffnen die Tür…

Oxum, die Göttin der Flüsse und Seen, symbolisiert Weiblichkeit, sinnliche Liebe und Schönheit. Sie liebt sich so, wie sie ist. Ihre Bewegungen sind weich und rund. Ihr Tanz löst Verspannungen und stärkt die Selbstliebe.

Yemanja, die Göttin des Meeres, ist die Mutter der Götter. Ihre Bewegungen sind groß und weit, fließende Übergänge, von Sehnsucht getragen. Ihr Tanz öffnet den Innenraum und erweitert die Körper-grenzen.

Yansa, die Göttin des Windes, des Regens und des Frühlings, trägt den Wind in ihren Röcken, ist zarte Brise oder Wirbelsturm. Ihr Tanz gibt neuen Auftrieb, Mut zur Veränderung. Sie verscheucht die Schwere und hinterläßt Spuren der Freude und Leichtigkeit.

Oxumaré, die göttliche Schlange, häutet sich, wenn die Zeit dafür gekommen ist, gehorcht eigenen Gesetzmäßigkeiten. Ihre Bewegungen sind ein Dahingleiten, ein Schlängeln, die den Kontakt innerhalb einzelner Körperbereiche herstellt und Flexibilität geben.

Nana, die Großmutter der Zeit, ist eine sehr alte Hausfrau. Lächelnd schlurft sie daher, knetet den Teig und rührt den Brei. Ihre Bewegungen sind sehr langsam. Durch ihren Tanz entsteht Gelassenheit und die Erfahrung, daß Zeit nicht etwas was ausläuft, sondern trägt.

Gekürzte Texte aus „Von Göttern besessen“ von Kaye Hoffmann

Die Götter
Ogun, der göttliche Krieger, kämpt aufrecht, wachsam und voller Schwung gegen Ungerechtigkeiten. Unbeirrbar geht er seinen Weg, schlägt zu, durchtrennt alles, was sich ihm entgegenstellt. Sein Tanz schafft Klarheit, Konzentration und lehrt Abgrenzung.

Oxossi, der Gott der Wälder, der wilden Tiere und der Jagd, ist besessen von der Jagd nach Leben. Sein Pfeil trifft immer ins Schwarze. Mit seinem wilden, ungezähmten Tanz weckt er die animalische und instinktive Kräfte.

Ossain, der leichtfüßige Zauberer im Wald, bereitet sich mit federndem Gang, schüttelnd, rasselnd seinen Zaubertrank zu und nährt sich von der Erde. Sein Tanz macht leicht und bindet an die nährende Kraft der Erde an.

Omulú, der Gott der Krankheit, ist ein häßlicher Krüppel, der sich unter einer Kutte aus Stroh verbirgt. Jammernd, klagend, auf seine Wunden zeigend, schleppt er sich dahin. Sein Tanz belebt verdrängte Gefühle des Schmerzes und heilt alte Wunden.

Xango, der Herr des Feuers und des Blitzes, symbolisiert Männlichkeit und körperlichen Kraft. Er besetzt und regiert den Raum, entzündet sich am Widerstand. Sein blitzschneller, spannungsgeladener Tanz weckt die eigenen Ansprüche und die Lust am kompromißlosen Einsatz.

Oxalà, der göttliche Vater, ist der alte König der Götter. Er repräsentiert Frieden, Weisheit und Gerechtigkeit. Mit schlackerndem, gebeugtem Gang zieht er sich aus dem alltäglichem Leben zurück, den Eindruck großer Würde vermittelnd. Sein Tanz fördert die Demut und die Annahme des eigenen Schicksals.

Gekürzte Texte aus „Von Göttern besessen“ von Kaye Hoffmann

Yoga und Tanz im Rhythmus der Jahreszeiten

Auf- und Abstieg, Annehmen und Hergeben, Gewinnen und Verlieren, Leben und Sterben- zwischen diesen Polen vollzieht sich unser Leben und das Leben auf der Erde in immer wiederkehrenden Kreisläufen.
Über unseren Körper sind wir direkt verbunden mit diesen inneren und äußeren Vorgänge in der Natur, die wir auf unser Leben übertragen können, umso in Einklang mit uns und der Welt zu kommen.

Yoga und Tanz
Getragen von der Kraft des Atems gleiten wir durch einfache wellen- und spiralförmige Bewegungsabfolgen, die die Lebensenergien wieder zum Fließen bringen.Die dynamischen oder auch ruhigen, regenerierenden  Flows folgen den Energien der Jahreszeiten, sensibilisieren uns für die Vorgänge in der Natur und stärken unsere Verbundenheit zur ihr.

Gebundene und freie Formen des Tanzes vertiefen diese Erfahrung.Innere Bilder, Phantasiereisen und Bewegungsmeditationen begleiten uns auf unserer Yoga-Tanzreise durchs Jahr.

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte bequeme Kleidung tragen!

Leitung: Barbara Sering

Der Kurs findet 1x im Monat Sonntags in Witten statt

Nächster Termin: 24.05.2020 von 11.00 bis 14.00 Uhr

Ort: Yogaschule Anahad, Steinstr. 15 (Hinterhof), Witten

Anmeldung per E-Mail oder telefonisch

Beitrag: 25 € bis 35 € (nach Selbsteinschätzung)

https://es-tanzt.de/ritualtanz/
https://es-tanzt.de/ritualtanz/